Die Story!

Ich möchte ihr den Namen geben: "Der weisse Mantel"

Der Reiseplan sah wie folgt aus: Wir fahren mit dem ICE 555 um 08:49 Uhr ab Köln Hbf. sind um 13:19 in Berlin Ostbahnhof und von dort weiter regional bis Vetschau. Dort werden wir vom Hotel abgeholt.
Da wir die Bahncard 50 haben und außerdem ein 1. Klasse - Upgrade, war die Fahrt bei Piccolöchen und guter Laune sehr kurzweilig. Ganz pünktlich erreichten wir Berlin Ostbahnhof. Der ICE endete hier. Wir stiegen aus und gingen Richtung Ausgang. Plötzlich ein schriller Schrei: "Mein weißer Mantel!" Ines hatte Ihren Mantel in der Ablage liegen lassen. Ich schnell in den nächsten Wagon, es war der Wagen 37 wir hatten die Reservierung im 36. Ich also durch den Wagen 37 gerannt und da sah ich ihn. Er lag brav in der Ablage. Ich schnappte mir den Mantel, rannte sofort an die Tür aber nichts ging mehr. Die Türen waren automatisch verschlossen. Es half kein Klopfen und Rufen. Der Zug fuhr an. Ich eilte durch die Wagen nach vorne, in der Hoffnung den Fahrer zu erwischen. Aber vergebends.
Was ein Glück, dass man heute ein Handy hat. Also rief ich Ines an. Die hatte sich schon mit dem Bahnhofsvorsteher in Verbindung gesetzt. Ja, der Zug fährt in die Reinigung zum Betriebswerk Rummelburg. Na, wie schön dachte ich sarkastisch, da lernst Du einmal Rummelsburg kennen. Der Vorsteher hatte sich mit dem Fahrer telefonisch kurzgeschlossen. Denn plötzlich kam aus dem Lautsprecher: "der einzelne Herr im Zug, bitte kommen Sie soweit wie möglich nach vorne". Ich war ja bereits vorne. Aber die Tür zur Fahrerkabine war verschlossen. Es war eine Kabine älterer Bauart, wo man nicht den Fahrer sehen kann. Wir fuhren und fuhren und fuhren, bis wir auf dem Betriebsgelände Rummelsburg ankamen. Der Fahrer schloss die Türe auf, sagte "Guten Tag" und "Sie werden sicherlich abgeholt" Der Fahrer verschwand. Ich stand da wie Pick 7. Viele, viele Züge, aber kein Mensch. Ich ging durch die Reihen der Wagen und enteckte tatsächlich einen Arbeiter. Diesem erzählte ich mein "Erlebnis". Er bat mich mitzukommen. Nach einer Weile erreichten wir eine Wagenhalle. Dort telefonierte er. "Sie werden in Kürze abgeholt" Tatsächlich nach ca.10 Minuten kam ein Bedienstester der Bahn und fuhr mich mit einem DB - Auto zum Ostbahnhof. Da wir eine Stunde Aufenthalt hatten erreichten wir ziemlich stressig den Anschlusszug. Das Schöne an der Geschichte war, dass der Zwischenaufenthalt wie im Fluge verging.

Wie schon erwähnt, wurden wir vom Bahnhof Vetschau vom Hotel abgeholt. Hierfür steht ein besonderer Bus zur Verfügung. Da wir mit nur 4 Personen am Bahnhof Vetschau angereist waren, wurden wir mit einem Kleinbus abgeholt.

Die Größe des Hotelgeländes umfaßt 26.000 m² mit eigenen Hubschrauber-landeplatz, eigene Kahnanlegestelle, 8 Restaurants und einen großen Wellnessbereich.

Die 8 Restaurants

Im Sommer dann noch der Biergarten

Die Bar

Die Kahnfahrt im Spreewald. das Haus besitzt eine eigene Anlegestelle

Die Sanus per Aquam (SPA) und Landtherme

....und Sonstiges

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"Mein Leben"