Freundeskreis ehemaliger Mitarbeiter
aus der Verwaltung der Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Am Mittwoch, 19. Mai 2004
Besuch von Museum König in Bonn

Eintritt für Rentner 1,50 €

Für die Anfahrt empfehlen wir die Linie 16 zu nutzen

Linie 16
Zusteigepunkte:

  • 13:58 Uhr ab Niehl/Sebastianstraße
  • 14:07 Uhr ab Ebertplatz
  • 14:11 Uhr ab Dom/Hbf
  • 14:14 Uhr ab Neumarkt
  • 14:17 Uhr ab Barbarossaplatz
  • 14:23 Uhr ab Chlodwigplatz
  • 14:41 Uhr ab Wesseling
  • 14:53 Uhr ab Tannenbusch
  • 15:04 Uhr an Museum König


  • Treffpunkt um 15:15 Uhr am Museumseingang,
    Adenauerallee 160

    Im Anschluss an die Besichtigung (ca. 2 Stunden), sammeln wir uns im Foyer des Museums. Mit der U-Bahn fahren wir dann in die City von Bonn und steigen an der Haltestelle Markt/Universität aus. Hier begeben wir uns in das Gasthaus "Em Höttche", welches sich unmittelbar neben dem Bonner Rathaus befindet. Es erwarten uns reservierte Plätze und gepflegte Getränke und Speisen.





    Schon Beethoven tanzte "Em Höttche"

    Das Gasthaus "Ein Höttche" hat die längste Tradition aller Bonner Gaststätten. Die bönnsche Geschichte des Hauses lässt sich von den Deckenbalken ablesen.
    Sie beginnt im Jahre 1389, als dieses Haus einer "Nesa von der Blomen" gehörte. Nach Ihr erhielt das spätere Gasthaus den Namen "Zur Blomen". Die Holzbalken erzählen weiterhin, dass hier 1628, Elisabeth Kurzrock als Hexe verbrannt wurde, oder über Ludwig van Beethoven" der hier mit seiner Jugendliebe Barbe Koch getanzt haben soll.
    Damals spielten sich im heutigen "Höttche" beispiellose Szenen ab. Aus Liebe hatte der Kölner Kurfürst Gebhard Truchseß von Waldburg den "Kölner Krieg" begonnen. Als der Kurfürst seine Angebetete 1582 heiratete, fand das Festmahl im Gasthaus "Zur Blomen" statt und endete im Chaos. Gegner des frischverheirateten Kurfürsten stürmten das Lokal und wollten ihn töten. Fluchtartig verließ die Gesellschaft das Haus.
    Weniger spektakulär ist die Tatsache, dass das "Höttche" von 1737 - 1739 als Ausweichquartier für den Stadtrat diente - das Rathaus wurde gerade erbaut.
    1822 kaufte der Bierbrauer Gottfried Wolf das Haus für 3.610 Goldtaler, seit dem heißt das Gasthaus "Em Höttche“.
    Nach einem Bombenangriff am 18. Oktober 1944 brannte das "Höttche“ bis auf die Grundmauern nieder, doch das geschichtsträchtige Haus wurde immer wieder aufgebaut, und ist aus Bonn nicht mehr wegzudenken. Heute präsentiert sich das Gasthaus im historischen Ambiente unter der Leitung von Falk Brandau.
    Hier wird u.a. Wein und Sekt 'vom Weingut von "Beethovens" Mutter ausgeschenkt.

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